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Weniger ist mehr!

Verfasst am: Jan 10, 2019 | Autor: Jens Drescher | Kategorien: Training

Vermeide zu lange Trainingseinheiten

Weniger ist mehr!

Gewichtstraining gehört zu den Sportarten die eine hohe Konzentration voraussetzen.
Wenn Du z.B. relativ schweres Schrägbankdrücken oder Langhantelkniebeugen machst und dabei unkonzentriert arbeitest, kann das schnell schief gehen. Die Hantel findet sich dann in Deinem Gesicht statt auf Deiner oberen Brust wieder oder Du kommst bei den Kniebeugen nicht mehr komplett hoch oder kippst nach vorne. Du solltest jeden Zentimeter der Bewegungen kontrolliert so ausführen, dass Du es in der Zielmuskulatur spürst. Das verwendete Trainingsgewicht darf dabei nicht so schwer sein, dass es mit Schwung in Bewegung versetzt wird und Du zwischen den Wiederholungen endlos lange pausieren musst um Deine Wiederholungen zu schaffen. Mache Dir deshalb folgendes bewusst: Wenn jemand zwei Minuten Langhantelkniebeugen korrekt ausführt, trainiert er seine Oberschenkel gründlicher als jemand der zwei Stunden läuft oder acht Stunden geht.

Produktive Trainingsarbeit ist durch nichts zu ersetzen. 750_1176.jpg

Für Dich, da Du trainierst um etwas zu erreichen, sind lange Trainingszeiten unnötig, fast immer kontraproduktiv und sollten auf jeden Fall vermieden werden. Am meisten profitierst Du von einer Trainingsdauer von 45 bis maximal 60 Minuten. (Aufwärmphase nicht inbegriffen). Nach 60 Minuten intensiver Trainingsarbeit lässt die Konzentration, oft ohne dieses bewusst zu registrieren derart nach, dass Du nicht mehr mit voller Kraft den Muskel mit Wachstumsreizen bombardieren kannst.  


Wissenschaftliche Untersuchungen belegen weiterhin, dass sich die körpereigenen Testosteronwerte nach ca. 40 Minuten intensiver Belastung schrittweise reduzieren, bis sie nach 2 Stunden ihren niedrigsten Stand erreichen.
Aber täusche Dich bitte nicht. 45 Minuten intensives Training (3-max. viermal in der Woche) fordert Deinem Körper einiges ab und verlangt nach einer optimierten Ernährung, ausreichend Ruhe und Erholung um sicher zu stellen, dass Du dich ausreichend von der vorausgegangenen Belastung erholen kannst und Dein Körper das Training nicht nur kompensiert, (Wiederherstellung der Leistungsbereitschaft) sondern es muss darüber hinaus eine Superkompensation stattfïnden (der Körper stellt den ursprünglichen Zustand wieder her und wird darüber hinaus etwas stärker als zuvor, um der ihm bevorstehenden Belastung standhalten zu können).

Ein Training, dass länger als 1,5 Stunden dauert, ist einfach zu viel des Guten. Die Ergebnisse die Du damit erreichst sind nicht dem Zeitaufwand beim Training gegenüber proportional.

Verbrauche nicht die Regenerationsfähigkeit Deines Körpers durch zu häufiges Training.

Wer intensiv mit schweren Gewichten trainiert verbraucht sehr viel Energie und Muskelgewebe. Wenn Du Deinen Muskelfasern, Sehnen, Bändern, Gelenken und Deinem Nervensystem nicht genügend Zeit lässt sich zwischen den Trainingseinheiten zu regenerieren, erreichst Du genau das Gegenteil von dem was Du erreichen wilst. Nach jedem Training solltest Du mindestens einen Tag vergehen lassen, einmal in der Woche auch 2 volle Tage. (z.B. Montag, Mittwoch, Freitag Training/ Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag kein Training.)

Wenn Du nicht von Natur aus über unglaublich viel mehr Energie verfügst als der Durchschnittsmensch, ist ein dreimaliges Training in der Woche das Optimum.

Wenn Du weniger Energiereserven hast oder nur sehr mager bist, fährst Du sehr wahrscheinlich mit zwei Einheiten in der Woche besser.

Viele Sportler unterliegen wenn Sie eine Zeitlang keine Fortschritte verzeichnen können folgendem Fehler: 

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Sie erhöhen in Ihrer Ratlosigkeit die Anzahl der Trainingstage, steigern meist gleichzeitig die Anzahl der Trainingssätze und Gewichte und versuchen die hohe Intensität noch zu steigern. Auch die Intensität im Training lässt sich nicht bis ins Unendliche steigern. Auch hier lauert ständig die Gefahr des Übertrainings. Wenn Du trotz Deiner Bemühungen, sagen wir mal drei Monate oder länger keine Fortschritte gemacht hast, empfehlen wir Dir folgendes: Eine Woche kein Training! 

Lenke Dich ab, sammel neue Energie und kehre motiviert, entschlossen und mit neuer Motivation zu Deinem Training zurück. Entweder mit einem völlig neuen Programm oder Du überraschst Deine Muskeln mit neuen Übungen oder Übungen die Du schon lange nicht mehr gemacht hast.

Das ist auf alle Fälle besser als sich mit Deinem Körper (der sich sehr wahrscheinlich in einem erheblichen Übertrainingszustand befindet) auf ein sechs Tage Rennen einzulassen. Du kannst Muskelwachstum nicht erzwingen in dem Du mit der Brechstange vorgehst, es muss vielmehr bildlich gesprochen erkitzelt werden. Wenn Du Deinen Körper entwickeln willst, musst Du Ihm zwischen den anstrengenden Trainingseinheiten genügend Ruhe gönnen.

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